WARUM FREIHABEN NICHT IMMER FREISEIN BEDEUTET

"Self-Care" und "Self-Love" sind Begriffe, die uns in der Netzwelt um die Ohren fliegen wie Geschosse. Frage: Wieso vermeiden dennoch so viele Menschen die Selbsthilfe, die nötig ist, um beides erfolgreich umzusetzen? - Weil sie nicht fototauglich ist! Selbstliebe, Selbstfürsorge und die notwendige Selbsthilfe sind nicht glamourös. Aber verdammt gut für Dich. Wähle neu.


Wer mich näher kennt, weiß, dass ich sehr in mir ruhe, Dinge (oder Menschen oder Essgewohnheiten oder Aufträge) loslasse, die mir nicht gut tun, und meine Zeit alles in allem sehr bewusst nutze.


Erholung, Zeiten zum Auftanken und Stille sind mir wichtig. Dennoch habe ich mich im letzten Jahr dabei erwischt, wie ich dachte: "Wenn ich das erreiche, werde ich viel zu erschöpft sein, um es genießen zu können."


Uff.


Was also tat ich? Genau. Ich nahm frei. Schlief lange, aß gut, ging spazieren. Nach zwei Tagen war ich wieder da: produktiv, aktiv und fleißig.


Bestimmt ist es längst wissenschaftlich belegt, dass Freizeit der Arbeitsfähigkeit zuträglich ist. Doch es dämmerte mir: Wenn Auszeiten nur ein Mittel sind, um wieder produktiver zu werden, haben sie ihren Zweck verfehlt.


Wenn Du nur Urlaub nimmst, oder einen Tag frei machst, um wieder voll durchstarten zu können, ist das bestimmt nicht schlecht für Dich. Aber es ist eigentlich ein Zeichen für Arbeitssucht, für eine tiefergehende Rastlosigkeit. Es ist eine trügerische Freizeit. Und vor allen Dingen: Selbstmanipulation.


Blaumachen, um besser Arbeiten zu können, ist Teil des Lebens im Hamsterrad. Und wolltest Du da nicht längst raus?


Also. Hast Du es nicht verdient, deinetwegen frei zu machen? Nur Deiner Freizeit, Deiner Freiheit wegen? Ganz ohne Absichten?


Einen Roman zu lesen, statt einem Buch voller Business Hacks? Einen Film zu sehen, dessen Handlung fern unserer Realität stattfindet? Einen Spaziergang zu machen, einfach, um wieder Teil der echten Welt zu sein? (Sorry, die Arbeitswelt ist leider nicht die echte Welt.)

Und ein Essen zu kochen, ohne es fototauglich anzurichten und zu posten, sprich: kaltwerden zu lassen?


Doch. Du hast es verdient.


Und jetzt kommt die schlechte Nachricht: Es erfordert Übung und Hingabe, das Freimachen zu lernen. Du wirst eine Zeit lang mit Taktiken und Strategien arbeiten müssen, wenn Du Dein Gehirn vom ewigen Hustle deprogrammieren willst. Es wird nämlich immer wieder nach alten Mustern greifen.


Aber diese Arbeit lohnt sich.


Hier sind drei Fragen, die Du Dir jeden Morgen stellen kannst, um wieder zu mehr Entspannung zu finden:

  1. Wann muss ich heute tatsächlich anfangen zu arbeiten? Spoiler: Oft viel später als Du glaubst. Statt einer Stunde Pinterest Exzess, könntest Du einfach eine Stunde länger schlafen, wie wäre das?

  2. Wann kann ich heute eine Pause von mindestens einer halben Stunde einlegen? Eigentlich brauchst Du eine ganze Stunde. Aber beginne mit einer halben. Die ist immer drin. Immer. Keine Ausreden!

  3. Welchen Posten meiner To-Do-Liste kann ich in Wahrheit streichen? Was hast Du Dir aufgebürdet, nur, um irgendwen zu beeindrucken? Was, um Dir selbst etwas zu beweisen? Weg damit!

Wenn Du schon dabei bist, kannst Du auch einfach einmal ausprobieren, Deine Social Media Kanäle und Deine Mails am Wochenende abzuschalten. Einfach so. Weil Du Ruhe verdient hast.


Kümmere Dich gut um Dich selbst. Einfach so. Weil Du es verdient hast.


UND DANN kannst Du die Früchte Deiner Arbeit auch viel besser genießen. Freude macht Dich aufnahmefähiger - für noch mehr Freude! Versprochen.


Du willst Deine Bedürfnisse wieder mehr in den Fokus rücken?


Ich gebe im März einen exklusiven Online Workshop, der genau das für Dich tut.


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